Immer politisch aktiv : die Seniorenunion Norderstedt

Zwölf Vertreter der Seniorenunion Norderstedt nahmen an der Landesdelegiertenversammlung Schleswig-Holstein in Neumünster teil.

Nach der Begrüßung durch den Landesvorsitzenden Wolfgang Börnsen und einigen Regularien standen zwei Referate von Bundestagsabgeordneten auf der Tagesordnung. Frau Dr. Sabine Sütterlin-Waack berichtete über geplante Gesetze in den Bereichen Ehen von Minderjährigen, Sorgerechtsentscheidung, Gleichstellung für Adoptionen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und Rehabilitierung und Entschädigung für nach §175 verurteilte Männer. Die Juristin informierte ebenso kompetent und verständlich wie ihr Kollege Norbert Brackmann anschließend über die Wirtschafts- und Finanzpolitik.

An die Berichte des Landesvorsitzenden, des Schatzmeisters und der Kassenprüferin schloss sich ein Vortrag des Bundestagsabgeordneten Peter Weiß an, der anschaulich die Rentenpolitik und geplante Reformen erläuterte. Sein Tenor war, dass private und betriebliche Altersvorsorge bei der jetzt im Berufsleben stehenden Generation stärker in den Fokus rücken müssen. Des Weiteren müssen Lebensarbeitszeit und Renteneintrittsalter flexibler und individueller gestaltet werden können. Der Vortag regte zu lebhafter Diskussion an. 

Eine besondere Überraschung war der Besuch des designierten Spitzenkandidaten und Parteivorsitzenden der CDU Schleswig-Holstein, Daniel Günther. In seiner Rede berichtete er anschaulich mit viel Biss über gravierende Missstände in der Regierung in Kiel wie die Geiselnahme in der JVA Lübeck, die trotz finanzieller Möglichkeiten fehlenden Investitionen im Land und machte deutlich, dass ein Regierungswechsel im nächsten Jahr für Schleswig-Holstein ein Muss ist.

Nach der Beratung und Verabschiedung verschiedener Anträge wurden zum Abschluss der Veranstaltung Dr.med. Gottfried Lotzin aus dem Kreisverband Pinneberg mit dem Freiheitstaler der Seniorenunion und Gerhard Haak (Kreisverband Stormarn) mit der Konrad-Adenauer-Medaille für ihre Verdienste geehrt.

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