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Der goldene Herbst lockte eine Gruppe Mitglieder der Senioren-Union Ortsverband Henstedt-Ulzburg vom 21.09. bis zum 25.09.2020 in den sonnigen Harz.

Am 21.09.2020 fuhren wir nach dem Einsammeln der Mitglieder am frühen Morgen mit dem
Bus direkt zum Frühstück in die „Grüne Eiche“ nach Behringen in der Lüneburger Heide.
Danach ging es über div. Autobahnen weiter zur Besichtigung der „Glasmanufaktur
Harzkristall“ in Derenburg im Vorharz. Hier erlebten wir bei dem Rundgang die Herbst- und
auch schon die Weihnachtszeit. Nach unserem Mittagsimbiss ging es weiter mit dem Bus in
die Weltkulturerbe-Stadt nach „Quedlinburg“ in die Stadt der 1000 Fachwerkhäuser. Bei
einem geführten Spaziergang erlebten wir die schöne Altstadt und bewunderten div. Bauten
die alle schon restauriert waren und auch neu genutzt werden. Danach ging es in unser Hotel
nach Wernigerode.

Nach dem Frühstück starteten wir am 22.09.2020 zu unserer Fahrt mit einer Tagesführung durch den Westharz, mit den Höhepunkten und Ausstiegen in Goslar, Hahnenklee und dem Torfhaus. In Goslar bewunderten wir die Altstadt und hörten uns um 12.00 Uhr das Glockenspiel an. In Hahnenklee besichtigten wir Deutschlands einzige nordische Stabkirche. Die Teilnehmer waren begeistert von dem Bauwerk, dass ohne eine Schraube und Nägeln erbaut wurde! Im Anschluss der Besichtigung ging es weiter an der Oker-Talsperre entlang. Hier sahen wir das fehlende Wasser in der großen Talsperre, wenige Niederschläge in 2020 und wenig Schnee im Winter zeigten hier ihre Auswirkungen! Bei der Auffahrt zum Torfhaus sahen wir überall den sterbenden Wald. Überall gefällte Berghänge, wo nur noch die Baumwurzeln zu sehen waren und überall gestapelte Hölzer, die auf den Abtransport warten. Wir sahen auch noch viele Bäume, die alle rot gekennzeichnet waren,
um in der nächsten Zeit auch geschlagen zu werden, weil sie sonst beim nächsten Sturm auch kippen könnten. Der Borkenkäfer soll für den schlechten Zustand des Waldes verantwortlich sein! Auf der Torfhaus-Höhe hörten wir schon sehr viel Interessantes vom Reiseleiter über und vom Brocken. Danach setzten wir unsere Rundfahrt über Braunlage und Elend fort und sahen dabei aus dem Bus den Wurmberg mit einer Höhe von 971mtr. Weiter ging es zurück zum
Hotel.
Am Mittwoch, dem 23.09.2020 fuhren wir von Wernigerode mit einem Traditionszug auf den Brocken mit einer Höhe von 1141mtr. und wir hatten von oben eine tolle und weite Sicht in die Umgebung. Bei dem guten Wetter war alles ganz klar zu erkennen.
Am Donnerstag, dem 24.09.2020 fuhren wir mit dem Bus nach Halberstadt, in die seit über
1200 Jahre alte Bischofsstadt, und besuchten dort die bekannte Fabrik „Halberstädter
Würstchen“. Nach einem interessanten Vortrag und einem Film über die letzten 130 Jahre waren wir gut informiert über die Würstchen und die anderen Produkte der Firma. Im Restaurant der firmeneigenen Hotelanlage bekamen wir unseren Mittagsimbiss „Kartoffelsuppe mit Würstchen“ serviert. Sehr lecker!
Im Anschluss fuhren wir weiter zur Besichtigung und mit einer Führung in den „Halberstädter Dom St.Stephanus und Sixtus“. In kleinen Gruppen wurden wir durch den Dom geführt und hörten dabei viel Interessantes, z.B. über die Erbauer, die einzelnen Kirchenanbauten und auch über die lange Bauzeit mit über 200 Jahren! Beeindruckend ist der Domschatz mit über 650 Objekten, einer der größten Kirchenschätze Europas.
Nach der Besichtigung fuhren wir wieder zum Hotel zurück und es war Freizeit für die
Gruppe angesagt. Viele Mitglieder machten noch einen Altstadtbummel in Wernigerode: Blickfang ist hier das spätgotische Rathaus mit einem dekorativen Fachwerk und einem schönem Fassadenschmuck, oder das kleinste Haus, mit ca. 10 m² Fläche und dokumentiert heute als Museum die Wohnverhältnisse um 1920. Einige Teilnehmer fuhren auch mit der Bahn zum bekannten und interessanten Schloss empor! Keiner der 250 Räume gleicht dort dem anderen!
Am Freitag, dem 25.09.2020 wurde nach dem Frühstück das Gepäck verladen und wir
machten uns auf den Heimweg. In Gifhorn hatten wir einen Stopp eingeplant und haben den
Glockenpalast mit der Freiheitsglocke“ besichtigt, bewundert und bestaunt! Weil am
Freitag keine offizielle Führung angeboten wird, wurden wir von dem Planer, Bauherrn und Besitzer Herrn Horst Wrobel geführt und informiert. Die Ausführungen und die ausgestellten Schätze waren so interessant, dass wir unsere Besichtigungs- Zeit weit überschritten haben. Herr Wrobel sah unser Interesse an der Anlage und brachte immer noch zusätzliche und neue Informationen. Die Gruppe war begeistert und hörte viel Interessantes über die Herren Gorbatschow, Putin, Kohl und Genscher sowie über Helmut Schmidt und Raissa Gorbatschow. Bei der Freiheitsglocke im Park haben wir uns verabschiedet. Die Glocke wird am 3.10.2020 wieder zum Ehrentag läuten! Es wird eine kleine Feierlichkeit von der Stadt Gifhorn im großen Garten geben.

Danach setzten wir unsere Heimfahrt über Celle fort und kamen am Abend nach einem Stundenstau vor und nach dem Elbtunnel wieder in Henstedt-Ulzburg an. Der Vorsitzende Harald Ledig verabschiedete die Gruppe mit vielen Grüßen und bedankte sich beim Fahrer
Herrn Kaucher für das sehr umsichtige fahren. Damit waren 5 schöne und interessante Tage
wieder vorbei und damit zu Ende. Die zufriedenen Teilnehmer gingen mit dem Koffer und vielen neuen Eindrücken der Reise wohlgestimmt wieder nach Hause!
Die nächste Tagesfahrt ist für den 7.10.2020 nach Kiel und Molfsee geplant.

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Am Mittwoch, dem 26.08.2020 waren Mitglieder der Senioren-Union vom OV Henstedt-Ulzburg wieder auf einer Tagestour mit dem Bus unterwegs. Hanse-Museum in Lübeck und eine Wakenitzfahrt

Nach dem Einsammeln der Teilnehmer fuhren wir direkt nach Lübeck zur Besichtigung des Europäischen Hansemuseum. Die zwei Gästeführer warteten schon auf uns und die Vorbereitungen konnten sofort beginnen. Jeder Teilnehmer bekam einen Ohr-Kopfhörer
übergeben und konnte die Lautstärke selber einstellen.
Wir machten uns auf die faszinierende Zeitreise der Hanse. Die Hanse war eines der
mächtigsten Handelsnetzwerke des Mittelalters. Ihren Einfluss auf Wirtschaft, Politik und
Kultur des Nord- und Ostseeraums spüren wir bis heute. Wir hörten viel Interessantes von
den Anfängen an der Newa in Russland um 1193. Weiter hörten wir vom Aufstieg in Lübeck
um 1226, von der Macht in Brügge um 1361, von den Umbrüchen und der Pest um 1367,
vom Prestige in London um 1500, von der Organisation des Hansetages um 1518 in Lübeck
und vom Treiben der Kaufleute um 1600. Vieles ist ja heute mit dem Handel modifizierter
geworden, aber die Anfänge der Hansezeit sind noch sehr gut zu erkennen. Das Gute am
Rundgang war der Ohrlautsprecher. Die interessanten Dinge und die Jahreszahlen waren alle
sehr gut und deutlich zu verstehen, auch, wenn man einige Meter hinter der Gruppe war,
um sich div. Waren oder Schriftstücke intensiver anzugucken oder auch noch weiter
durchzulesen. Positiv war auch, dass wir alles anfassen durften. Die Besichtigungszeit von 90
Minuten verging sehr schnell. Alle Teilnehmer waren begeistert, weil es ein sehr
interessanter Rundgang mit sehr vielen Informationen war.
Im Anschluss der Besichtigung bekamen wir im Museum-Restaurant unser Mittagessen
serviert.
Unser Bus wartete schon vor dem Museum und wir fuhren zur Wakenitz. Dort bestiegen wir
das Fahrgastschiff Wakenitz der Familie Quandt und starteten auf dem „Amazonas des
Nordens“ zur Wakenitzfahrt bis nach Rothenhusen. An Bord wurde uns ein Kaffeegedeck serviert. Weil das Wetter an diesem Tag nicht mitspielte, konnten wir leider uns nicht auf
dem Oberdeck aufhalten und die frische Luft und den Fluss genießen.
Am Anleger wartete der Bus schon auf die Gruppe und wir fuhren im Anschluss wieder nach
H-U zurück.
Der Vorsitzende Harald Ledig verabschiedete die Gruppe und wünschte einen guten
Heimweg. Viele Teilnehmer freuen sich jetzt schon auf die 5-Tagefahrt im September, wenn
es in den Harz geht und viele Besichtigungen gemeinsam unternommen werden.

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Tagesfahrt der Senioren-Union vom OV Henstedt-Ulzburg am 15.07.2020 nach Brunsbüttel und in die Umgebung von Wacken.

Am Mittwoch, dem 15.07.2020 war eine kleine Gruppe der Senioren-Union vom OV Henstedt Ulzburg wieder mit einem Bus unterwegs. Nach dem Einsammeln der Teilnehmer fuhren wir direkt nach Brunsbüttel und wurden dort am Heimat-
Museum erwartet. Nach der gemeinsamen Einführung über die Geschichte des Museums an der frischen Luft vor dem Museum, durften wir dann in kleinen Gruppen das Museum erkunden. Es gab sehr viele Dinge zu bestaunen und alle Unterlagen waren deutlich beschrieben. Einige Teilnehmer besuchten zu erst die ganz nahe Jakobus-Kirche, erbaut 1678, und waren begeistert vom geschnitzten Altar aus Eichenholz.
Im Anschluss fuhren wir zu den Schleusen und konnten die große Baustelle mit dem Bau der neuen Schleuse in Augenschein nehmen.
Danach fuhren wir durch viele kleine Ortschaften nach Süderhastedt zum Mittagessen. Nach der Stärkung ging es weiter nach Holstenniendorf in das Wacken-Gebiet. Wir hatten dort eine Kutschenfahrt durch das Open-Air Gelände geplant und bestellt. Weil die Abstände auf der Kutsche kaum einzuhalten sind, hatte der Kutscher keine Erlaubnis während der Corona-Krise bekommen. Er stieg zu uns in den Bus und wir starteten unsere Rundfahrt durch das sehr große Gelände um Wacken. Er kannte dort jede Ecke und jede Wiese und konnte uns sehr viele Schwerpunkte vom Musikfestival erzählen. Wir hörten aber auch von der großen Enttäuschung vieler Geschäftsleute, Handwerker, Bewohner und Macher der VA in den einzelnen Ortschaften über den Ausfall und den großen finanziellen Verlust der Aktivität in diesem Jahr. Nach der Rundfahrt erhielten wir dann im Kutschercafé in der „Alten Diele“ unser sehr leckeres Kaffee- und Kuchengedeck serviert.
Bei sehr schönem und sonnigem Wetter fuhren wir dann über Itzehoe und Bad Bramstadt wieder in unseren Heimatort H-U zurück. Die Teilnehmer waren begeistert von der Tagesfahrt und freuen sich auf die weiteren gemeinsamen    und geplanten Fahrten in diesen Jahr.

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Die Senioren-Union vom OV H-U war nach langer Zeit wieder auf einer Tagestour.

Am Mittwoch, dem 10.06.2020 waren wir mit einer kleinen Gruppe der Senioren-Union vom OV Henstedt-Ulzburg unterwegs in Niedersachsen.
Die Platzvergabe im Bus wurde durch diagonales Sitzen angeordnet. Es war immer eine Sitzreihe zwischen den Reihen frei. Dadurch war der Abstand zwischen den Teilnehmern gegeben. Beim Bus-Einstieg wurden die Hände desinfiziert und es wurde eine Maske getragen., ebenso beim Ausstieg. Im Landgasthof in Karze wurden wir zum Spargelessen erwartet. Es war alles mit sehr viel Liebe vorbereitet worden und die Tische waren ansprechend, mit einer Tischdecke, einem Leuchter sowie einer Blume, eingedeckt und standen im vorgegebenen Abstand voneinander in dieser Krisenzeit.
Der Büfett-Aufbau musste in diesem Jahr leider entfallen. Die Speisen wurden den Teilnehmern an den einzelnen Tischen serviert.
Nach dem leckeren Menü fuhren wir weiter nach Bad Bevensen. Hier wurden wir bereits von den beiden Gästeführern erwartet. Unsere Führung dauerte 90 Minuten und der Rundgang durch den großen und innovativ angelegten Kurpark verging sehr schnell. Wir hörten sehr viel Interessantes von den diversen Bäumen und von den unterschiedlichen Anpflanzungen im Park und auch vom Ort Bad Bevensen.
In der anschließenden Freizeit nutzen die Teilnehmer die Zeit für ein Kaffee-Gedeck oder für einen kleinen Stadtgang oder für ein weiteres Verweilen, auf einer der vielen Bänke, im Park.
Um 17.00 Uhr starteten wir die Rücktour und waren um kurz nach 19.00 Uhr wieder in H-U zurück.Die Teilnehmer bedankten sich für die Fahrt und freuen sich schon auf die nächsten Aktivitäten.

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Senioren Union blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

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