Ursula Michalak - Kanzler Merz spricht vielen Älteren aus dem Herzen

Pressemitteilung der Senioren-Union Kreisverband Segeberg

Im vergangenen Jahr führte die Stadt Bad Segeberg eine Sicherheitsumfrage durch. Die Senioren Union unterstützte dabei Menschen auf dem Markt beim Ausfüllen der Umfrage.

Die SZ berichtete am 20.9.2024 in einem großen Artikel darüber.
Zitate: Was aber aus den Gesprächen deutlich wird: Es sind vor allem Gruppen junger Männer, insbesondere mit fremdländischem Aussehen, die gerade bei Frauen für Unbehagen sorgen. „Die haben keinen Respekt“.

Es ist das viel zitierte „subjektive Sicherheitsgefühl“, das nicht nur unter Älteren in den letzten Wochen und Monaten gelitten hat. Ihre Freundin mache inzwischen keine Termine mehr zu Uhrzeiten, in denen es bereits dunkel werde, erzählt eine Passantin; sie sei in der Fußgängerzone schon wiederholt „angemacht“ worden.

Eine Stadtvertreterin war ihren Angaben nach auch schon Opfer von Belästigung.

Von daher unterstreicht Ursula Michalak, Kreisvorsitzende der Senioren Union Segeberg, die jüngsten Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Sicherheitslage in deutschen Städten und Gemeinden.

„Viele ältere Menschen erleben täglich, dass ihr Sicherheitsgefühl abnimmt. Wer nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs ist, meidet nicht selten bestimmte Orte – aus berechtigter Sorge um die eigene Sicherheit. Der Kanzler benennt damit eine Realität, die wir nicht länger ignorieren dürfen“, erklärte Ursula Michalak und verweist auf die aktuell besonders auffälligen Veränderungen in den Stadtbildern, die sich in den massiven Sicherheitsvorkehrungen zu den beginnenden Martini- und Weihnachtsmärkten ausdrücken. Auch bei der Kieler Woche wurden sehr umfassende Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Die Senioren-Union im Keis Segeberg ruft dazu auf, die berechtigten Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen, und nicht so zu tun, als gäbe es keine Probleme. Real vorhandene Probleme dürfen nicht ignoriert werden.
Die Aussagen von Friedrich Merz sind nicht rassistisch.

„Deutschland bleibt ein weltoffenes Land, aber Sicherheit und Ordnung müssen gewährleistet sein. Wer hier leben will, muss unsere Werte und Rechte nicht nur respektieren, sondern auch verteidigen. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, importierter Antisemitismus sowie Missachtung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern gehören nicht zu Deutschland,“ sagt Ursula Michalak.

Ursula Michalak
Kreisvorsitzende der Senioren Union
Bad Segeberg, 23.10.2025